Wer hätte das gedacht, aber die Woche Freiburg ist nun überlebt und gut überstanden. Mehr oder weniger gut… Diese Woche war sehr stressig. Dabei hatte ich mich ja schon sooo auf den Urlaub gefreut. Aber beginnen wir mal von vorn.
1. Tag: Uff… 6 Stunden Fahrt. Endlich überstanden! Ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend so eine ewig lange Fahrt sein kann, aber immerhin kamen wir gut durch. Dann mal auf zur Ferienwohnung. Diese hat sich zu einem kompletten Reinfall erwiesen. Die 55€ waren definitiv zuviel. Da hätte sogar die Jugendherberge mehr Komfort geboten und wäre weitaus billiger gewesen. Mein Bett war die “Schlafcouch”, die sich später als Klappliege (ohne Rost) erwiesen hat und in der Mitte hatte sie eine harte Kante. Ich konnte mir aussuchen, ob ich mir die Beine abklemme oder meine Schultern zerquetsche. Ich hab das täglich ausgetauscht. Essensreste auf dem Geschirr haben wir auch gefunden. Hätten ja gar nicht mehr Einkaufen gehen brauchen. Hmmm… Und jetzt stellt euch mal den Geruch von einem kleinen Badezimmer vor, ohne Fenster und eine kaputte Lüftung, die von drei Personen benutzt wurde. Lecker! Na ja… Mein kleines angemietetes Zimmer war dagegen eine reine Wohltat und schon ziemlich gut möbiliert. Auf meinem stand eine kleine Vase mit frischen Blümchen und einem kleinen Schild mit “Herzlich Willkommen”. Eine wunderbare Geste. Tag gerettet! Meine Vermieter waren leider noch unterwegs. Den Abend haben wir dann mit einem warmen Kakao in der Altstadt ausklingen lassen.





2. Tag: Was macht man in einer großen Stadt am Sonntag? Besorgungen konnten wir ja noch nicht machen, also sind wir ein wenig durch die Stadt Freiburg geschlendert und haben mal geschaut, wo die Uni und so ist. Die hatte ich ja bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Na ja… Nicht schön, aber selten. Hier lässt es sich zumindest studieren. Bei meinem Glück wohne ich auch nur 15 – 20 Min. zu Fuß von der Uni entfernt und die Straßnbahn bringt mich in 5 Min. zur Uni. Gar nicht mal so unpraktisch. Abends waren dann auch meine Vermieter wieder daheim und wir haben uns gut unterhalten und ein paar Dinge beredet.


3. Tag: Endlich Montag! Endlich Shopping! Jahaaaa… Aber nicht das Übliche. Jenny braucht einen Kleiderschrank. Wir sind zig Stunden in Freiburg rumgekurvt und ich kenne nun alle Secondhand – Läden. Wirklich jeden einzelnen! Aber selbst da habe ich keinen kleinen günstigen Kleiderschrank gefunden, der in das Zimmer passt. Ärgerlich. Aber IKEA hatte die Lösung. Dort habe ich dann einen kleinen Schrank gefunden, der meine Wünsche erfüllt hat. Zwar etwas klein, aber passt schon. Ein größerer Schrank hätte auch nicht gepasst.
4. Tag: Heute wurden die Ämter besucht. Im Studentenwerk musste ich noch ein paar Dinge abgeben, die für den BaFög – Antrag wichtig sind. Drückt mir die Daumen, dass ich davon jede Menge bekomme ^^. Zuerst war ich aber noch beim Wohnungsamt. Musste mich ja schließlich von Gelsenkirchen nach Freiburg ummelden. Mal gucken, ob das so geht mit dem Zweitwohnsitz. Abwarten! Anschließend waren wir dann noch einkaufen. Wichtige Utensilien, die man so braucht und nicht ständig hin und her schleppen mag.
5. Tag: Schrank wurde bei IKEA gekauft, abgeholt und aufgebraut. Anschließend wieder einkaufen. Am Vortag wurde leider noch nicht alles gekauft. Aber auch hier hilft IKEA mal wieder. Habe dort fast den Rest bekommen. Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten.





6. Tag: Schauinsland heißt da tatsächlich ein Aussuchtspunkt. Wir also mit der Schauinslandbahn rauf auf den Berg. Immer mit dem Hintergedanke “Wenn jetzt die Gondel abstürzt…” und dann ab ins Tal gewandert. Auf kleinen Geröllsteinchen, die einen fast zu Fall bringen läuft es sich ja besonders gut. Glückicherweise ist keine gefolgen und alle Knochen sind heil geblieben. Wer hätte das gedacht? Eine kleine Stärkung im Cafe und dann den Berg rauf. Na denkste! Nach den ersten zwei Metern war ich schon sowas von tot, das könnt ihr mir glauben. Ich wäre am liebsten auf allen Vieren hochgekrabbelt. Irgendwie hab ich es dann doch geschafft und habe mir auf dem Gipfel fest vorgenommen endlich mal wieder mehr Sport zu machen. Meine Kondition war echt abartig. Da ging wirklich nichts mehr. Also wieder ab runter ins Tal mit der Bahn natürlich. Und wieder mit dem Gedanken “Wenn jetzt die Gondel abstürzt…” Irgendwie scheine ich neuerdings ein Problem mit Höhen zu haben, wenn ich keinen festen Boden unter den Füßen habe. Das muss ich mal genau beobachten.



7.Tag: Endlich nach Hause fahren!!! Juchuuuuu! Nach guten sechs Stunden Fahrt war es dann auch endlich so weit und wir waren wieder in Gelsenkirchen =) Und die beste Nachricht: Schalke hat gegen Dortmund gewonnen XD HA HAAAAA!!!!!
Ach ja… Und unser Navi heißt seit heute Helga XD
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